Weiter geht’s also damit, dass wir dann doch irgendwann nach San Diego fliegen konnten. Leider konnten wir uns unsere Sitzplätze nicht aussuchen und somit saßen wir in der letzten Reihe direkt vor der Toilette. Wir waren als bei geschäftlichen Sitzungen live on stage. Frei nach der Devise mittendrin statt nur dabei. Der Flug an sich war unspektakulär, ein Grund dafür ist auch das wir leider nicht am Fenster sitzen konnten und somit nichts von dem Landesinneren der USA sehen konnten.
Tipp: Rechtzeitig Sitzplätze im Internet reservieren, Flüge vom Osten in den Westen sind meistens zu hundert Prozent ausgebucht!
In San Diego lief alles reibungslos. Nach 20min Fahrt zum Campus wurden wir den Apartments zugewiesen, danach sind wir beide/getrennt von einander (Einwand von Jana) zeitig ins Bett gegangen.
So jetzt zu unseren Mitbewohnern:
Ich wohne mit einem Japaner zusammen in einem Zimmer, sein Name lautet Kaschiajsdfkljsdfklj „K“. Bisher habe ich ihn ca. 40 min gesehen. Leider spricht er überhaupt kein einziges Wort englisch. Ich kann ihn leider auch nicht fragen wie lange er bleibt, weil er versteht wirklich überhaupt nichts!!! Eine Sache weiß ich von ihm, er kommt aus Tokio.
Meine beiden anderen room mates kommen aus Venezuela genauer gesagt aus Caracas (richtig cool). Sie heißen Rafael und Caesare (19j.) und sind beide noch etwas jünger aber wirklich nett…
Ich übergebe an Jana…
Ja, wir waren bei den Mitbewohnern. Davon habe ich bisher nur eine, die aber Unordnung macht für 5. Sie ist Dänin und wie es sich für richtige „Skandinavier“ gehört, sieht sie schon mal ganz niedlich aus, aber mehr weiß ich auch nicht von ihr. Ich höre sie immer nur, wenn sie etwas angedüselt in der Nacht nach Hause kommt. In meinem Zimmer steht aber noch ein unvermietetes Bett, in dem bald hoffentlich Jenny übernachtet.
Das heißt aber nicht, dass wir keinen Kontakt zu anderen haben. Nachdem wir den halben Donnerstag noch etwas homesick und allein verbracht haben, sind wir am Nachmittag mit dem größten Teil der „Neuen“ zum Strand gefahren. Wir sind 32 new students, den größten Teil mit ca. 60 Prozent machen Asiaten aus, dann sind da noch franz. und deutsche Schweizer, Brasilianer, (wie gesagt) Venezuelaner, ein Ösi (Streber), eine Französin und unglaublicherweise ein Araber aus Riad (für viel Geld eingekauft), ja… und wir. Die haben wir mehr oder weniger auf der Fahrt nach hause kennengelernt und waren dann gleich gemeinsam essen in der Mensa.
Apropos Mensa, wir haben ja noch kein Wort über unsere Apartments verloren. Dabei handelt es sich um 2stöckige Holzhäuser, die in sechs Wohnungen aufgeteilt sind. Wenn man die Tür öffnet, steht man in einem ca. 10 qm großen „Wohnzimmer“, in dem ein rotes IKEA-Sofa und 2 IKEA-Tische stehen (auf einem ein Mini-TV). Es gibt 2 Zimmer, die mit 2 einfachen, rustikalen Betten und offenen Schränken bestückt sind. Es ist sehr sperrlich und unter Jugendherbergen-Niveau eingerichtet. Auch die Bäder sind alt und nicht die schönsten (um es kurz zu machen), aber mit allem können wir –nach dem ersten Schockmoment -> wir sind nun mal etwas anderes gewohnt- leben. Nur eines ist wirklich sehr ärgerlich: wir haben keine Küche und müssen uns an die Öffnungszeiten und das Essen der Mensa halten. Der Geschmack, die Qualität und Auswahl der Speisen dort ist vergleichbar mit dem Restaurant in einem türkischen 4-Sterne-Hotel.
Soweit so gut, aber dass wir keine Küche haben, darüber werden wir uns auch noch die nächsten 238 Tage aufregen!!!
Es geht weiter im Text. Am Abend sind wir mit den anderen nicht-Japanern bei Steven und den unzertrennlichen Venuz in deren Wohnung zu einem kleinen Sit-in eingekehrt. Aber allzu spät wurde es nicht, denn…
Heute (Freitag) Morgen ging es schon um 8h los mit Organisatorischem, Präsentationen, Einstufungstest und Rallye über den gesamten großen Campus. Das zog sich bis heute Abend um 18h hin.
Morgen machen wir einen von ef organisierten city-trip. Endlich sehen wir etwas von der Stadt San Diegos!!!
Wir werden berichten.
PS: Der Jet-lag macht sich weiterhin bemerkbar, wir könnten eigentlich immer schlafen – getrennt versteht sich (anders ist es auch nicht wirklich möglich).
Eure Jana und euer Steven
test
AntwortenLöschenSuuueeeser Blog, wo habt ihr das her das man so gar das eigene Foto oben rein stellen kann. Find ich ja mal sehr cool.
AntwortenLöschenOkay medlet euch wegen naechster Woche bzw Wochenende
Hallo ihr Beiden,
AntwortenLöschenschön an Eurem dortogen Leben teilnehmen zu können! Habe etwas gebraucht bis ich die Seite gefunden hatte, eben ich...
Ostern ist vorbei, Essen ohne Euch sch....!
Aber es geht Euch gut und das zählt! An die kleinen Unannehmlichkeiten gewöhnt ihr euch!
Um so mehr freut ihr euch auf das was hier gekocht wird...
Ich habe den Kabeldekoder gefunden! Mal sehen was uns jetzt dort erwartet! Ich freue mich für euch, dass wird nächste Woche bestimmt super! Viel Spaß dabei!
Wir müssen demnächst mal telefonieren!
Liebe Grüße, v.... euch, aber das kennt ihr ja von mir!
Homay
Hallo Mama, auf deine Mail antworte ich dir morgen (bei euch heute). Wäre super wenn du mir sagen würdest warum es so schwer war unseren Blog zu finden, damit ich mich darum kümmern kann YOU KNOW:)! LG STEVEN
AntwortenLöschenEs ist schön, dass ihr heil angekommen seid. In den letzten 5 Tagen ist nicht wirklich viel passiert. Der HSV hat leider doch noch in Stuttgart verloren und ich befürchte, dass in den näcchsten drei Wochen alles verspielt wird.
AntwortenLöschenWie ist eigentlich euer Test gelaufen? Wir sind ja mal gespannt was ihr vom Unterrucht erzählt. Steven: Nicht wieder die Lehrer ärgern:-).
Wir haben auch noch eine, nicht schulische Aufgabe für euch. Sucht schon mal nach einem super, insider TexMex Restaurant mit lecker Margaritas. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen...und natürlich werden wir an dem Abend mit dem Taxi fahren. Soll sich ja auch lohnen der Abend!
Steven, Dein Mitbewohner bleibt bestimmt noch einige Zeit, wie sich das anhört...der scheint ja so gut wie noch gar nichts sprechen zu können - der ist sicherlich auch gerade erst gekommen. Ziemlich mutig, so ganz ohne Sprachkenntnisse.
Sind gespannt, was Ihr (inkl. Jenny) vom kommenden Wochenende zu berichten habt...schön, dass das so schnell geklappt hat mit der Familienzusammenführung.
Ihr Lieben, wir drücken Euch ganz lieb und wünschen Euch weiterhin super viel Spaß (...und Lernerfolge).
Hans-Jürgen & Christina
Hallo ihr Beiden! Schön, dass ihr gut angekommen seid. Haben leider eure Mail erst heute gelesen, da wir über Ostern bei Karinas Eltern waren und dort noch kein Internet verfügbar ist. Eure Mitbewohner wurden wohl extra für euch ausgesucht. Über die unordentliche Dänin bei Jana kann man ja nur schmunzeln. Übrigens Jana, du solltest vielleicht wirklich Schriftstellerin werden, dein Blog liest sich sehr professionell. Deiner natürlich auch Steven. Ach Steven, wenn dein Mitbewohner kein Englisch kann, musst du vielleicht noch japanisch lernen. Wäre doch auch ganz witzig. Jetzt seid lieb gegrüsst und habt viel Spass. Wir werden euren Blog mit Spannung verfolgen und euch regelmäßig per eMail schreiben. LG Karina, Kay, Neele u. Spiky
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